JOACHIM SEYFERTH VERLAG
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Hier stellen wir Ihnen interessante Veröffentlichungen von anderen Anbietern vor, die gut zu den Produkten unseres Verlages passen und in qualitativer Hinsicht vergleichbar sind. Neben Produkt-Abbildungen führt Sie ein Link direkt zu den Seiten unserer Weiterempfehlung!


Eine reizvolle und interessante Ergänzung zu unseren Audio-CDs der Reihe "Tondokumente ..." (siehe Tondokumente auf CD) stellen die Hörbuch-CDs der Serie "ZUGhören - Schienengeschichten fürs Ohr" von Markus Wetterauer dar. Jede Hörbuch-CD enthält spannende und professionelle Reportagen aus der Eisenbahn-Welt mit vielen Interviews, Geräuschen und Tönen von Original-Schauplätzen. Dazu gibt es jeweils ein Begleitheft mit Hintergrund-Texten und Fotos. Bislang sind zwölf Hörbuch-CDs erschienen und verfügbar, der Link www.zughören.de führt Sie direkt zu der entsprechenden Internetseite zum Anschauen und Bestellen. Nachfolgend die Abbildungen von zwei Hörbuch-CDs der Serie "ZUGhören - Schienengeschichten fürs Ohr" sowie eine dazugehörige Rezension:




Rezension von Joachim Seyferth aus „BahnEpoche“, Ausgabe 9 (Winter 2014):


„Mach mal Pause. Kopfhörer auf, hinsetzen und lauschen. Eisenbahn mal nur akustisch oder auch: „Zughören". So heißen die CDs des Journalisten Markus Wetterauer (u. a. Hörfunk-Nachrichten des MDR in Erfurt), die eine Fusion aus Hörbuch, Hörspiel und guter Radioreportage darstellen und den bildschirmgeplagten Augen in einer übersättigten Medienwelt endlich eine Verschnaufpause gönnen. Denn „Zughören" ist Kopfkino wie beim alten und unformatierten Radio unserer Jugendzeit. Die Bilder werden nicht von Bildröhren oder Displays, sondern einzig und allein von unserer – mittlerweile verkümmerten? – Fantasie erzeugt. Die konnte sich in seligen Rundfunktagen bei Hörspielen zu Themen von Jules Verne oder beim Monolog von Helmut Qualtinger in „Der Streckengeher" noch so richtig entwickeln und austoben. Bei „Zughören" erlebt sie jetzt ein spätes Déjà-vu.

In dieser Hörbuch-Reihe zum Thema Eisenbahn sind bislang zehn CDs mit Reportagen, Berichten und Interviews erschienen, dabei bietet jede CD einen regionalen Schwerpunkt aus Deutschland: CD 1 erschien bereits 2004 und bietet Schienengeschichten fürs Ohr aus Südhessen, die hier vorgestellten aktuellen CDs 9 und 10 behandeln die Regionen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bzw. das Ruhrgebiet, Rheinland und Westfalen. Jeweils beigefügt ist ein dickes Begleitbüchlein, hier kann das Gehörte in Wort und (also doch) Bild vertieft werden. Auf jeder CD wechseln Hörstücke mit historischen und aktuellen Themen einander ab: So ist das Mikrofon beim Rangieren auf dem größten europäischen Güterbahnhof in Maschen vor den Toren von Hamburg ebenso dabei wie bei einer Dampflokfahrt auf der Insel Rügen. Die Gründer der ersten deutschen Museumsbahn berichten von ihren Erlebnissen ebenso wie ein Holocaust-Überlebender seine Erinnerungen an die Züge ins KZ schildert. Alte Bahnhöfe sind ebenso Thema wie moderne Schienentechnik, große Bauprojekte der Eisenbahn ebenso wie die Menschen, die dort arbeiten.

Unbedingt hineinhören sollte man in die bereits erwähnte CD 9, allein schon wegen der mundartlichen O-Töne aus Sachsen sowie der Akustik alter Reichsbahn-Lokomotiven: In Hör-Stück 1 wird in der Betriebswerkstätte Wernigerode gerade eine „alte Lady unter Dampf` zur Fahrt auf den Brocken aufgerüstet und in Hörszene 3 wird der Rangierdienst mit dem „Pony", dem Arbeitstier der DR-Rangierloks (BR 105/106), vorgestellt. Der sowohl akustische wie auch journalistische Höhepunkt ist schließlich das Hör-Stück „Grenz-Erfahrungen“, in dem eine Viertelstunde lang alte Reichsbahner heitere und nachdenkliche dienstliche Anekdoten aus dem Bahnhof Probstzella zum Besten geben – lebendiger kann Eisenbahngeschichte auch mit Bild nicht sein!“


Link zu unserer Empfehlung: www.zughören.de



Das Lieblings-Jahrzehnt der Deutschen waren und sind immer noch die 1980er-Jahre, analog hierzu erinnern sich auch die meisten Eisenbahnfreunde gerne an diese Epoche. Zu dieser Zeit und bereits davor entwickelte die Deutsche Bundesbahn zahlreiche innovative Tarifangebote, darunter auch das "Tramper-Monats-Ticket" für Jugendliche, die damit preisgünstig das Land (und seine Eisenbahnen) befahren und kennenlernen konnten.

Zu diesem Thema ist bei dem kleinen, aber feinen Mainzer Verlag "Laut und Gleise" ein empfehlenswerter Bild- und Leseband erschienen, der zum einen die fotografischen Vorlieben vieler Eisenbahnfreunde zu dieser Zeit Revue passieren lässt und zum anderen das besondere Flair der Schienen-Reisekultur aus dieser Epoche widerspiegelt: Schienenbusse, Umbauwagen, Silberlinge, der legendäre Schnellzugwagen Bm 235 sowie natürlich die unzähligen Fernfahrten im Intercity - mit zur ganzen Liegefläche ausziehbaren Sitzen, mit wirbelndem Frischwind bei offenen Fenstern und mit den gemütlichen Leselämpchen bei Dämmerungs- oder Nachtfahrten.

All dies ist für uns Eisenbahnfreunde, aber auch für Abenteurer, Verkehrsexperten sowie Historiker höchst lebendig und mit teilweisem Augenzwinkern in der Publikation "Das TMT-Buch" von Michael Frömming und Horst Klein nachzuerleben und anzuschauen:



Bei Interesse bitte direkt an den Verlag "Laut und Gleise wenden, siehe auch:

Link zu dieser Empfehlung:  https://www.lautundgleise.de/?page_id=291



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