JOACHIM SEYFERTH VERLAG
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Zitat

„Der kritische Verbraucher benützt – wo immer die Möglichkeit besteht – die öffentlichen Verkehrsmittel, da ausser der Bequemlichkeit nichts für, sondern alles gegen den Individualverkehr spricht.“

(Hans A. Pestalozzi in seinem 1980 erschienenen Buch „Nach uns die Zukunft – Von der positiven Subversion“)

Link zur Wikipedia-Seite über Hans A. Pestalozzi:   https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_A._Pestalozzi


So!


Flugbahn ohne Kurve

Dieses Kurz-Essay von Joachim Seyferth erschien erstmals in der Ausgabe 6/2002 von „Leonardo“, dem Magazin für Umwelt und Verkehr des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS). Zu dieser Zeit orientierte sich die Deutsche Bahn auffällig stark am Luftverkehr – eine Sichtweise, die mittlerweile ein wenig reduziert wurde. Dennoch sind weitere Aspekte dieses Textes immer noch relevant und diskussionswürdig:


Die Bahn – Hure der Luftfahrt?         (Eigenwerbung im Zugabteil, Aufnahme vom 22. September 1988)


Die Eisenbahn wollte schon immer ein Flugzeug sein. Symbole wie das historische Flügelrad, Fahrzeugtechnik wie der propellergetriebene Schienenzeppelin, Namen wie „Fliegender Hamburger“ und aktuelle Werbebotschaften wie der DB-Ausspruch „Flughöhe Null“ belegen dies. Rührt das ewig mangelnde Selbstbewusstsein der Eisenbahn und Eisenbahner vielleicht gar daher, dass man immer am Boden bleiben musste?

Wenn schon nicht in die Luft, dann wenigstens immer geradeaus: Die Pfeile der Neuzeit heißen TGV oder ICE und jagen keine Materie mehr, sondern die Zeit. Auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke Köln – Rhein/Main hat jetzt der Wettlauf mit der parallelen Autobahn begonnen, doch das Ausreizen der Zeitspirale ist nicht fair: Die Schiene ist nur ein undankbares Überlaufventil der Straße, eine vierte und fünfte Autobahnspur mit „Fester Fahrbahn“, ein verzweifelter Bypass einer kranken Verkehrspolitik.

Die naturentrückten Wege der neuen Flugbahn gleichen dem Lineal der Planer, unvermeidliche Kurven mit riesigen Halbmessern sind hier nichts anderes als beleidigte Geraden. Doch der Verlust der Kurve ist symptomatisch für die aktuelle Reisekultur auf Schienen: Die Gerade produziert aussichtsloses Fahren in der optischen Röhre und gnadenlose Effizienz bei „Bordverpflegung“ und Fahrpreisen. Der Verlust der Kurve ist gleichsam eine Metapher für den Verlust von Flexibilität, Spannung, Innehalten, Ästhetik, Weiblichkeit – Attribute eines einst angestrebten sanften Verkehrs. Die derzeitige Rolle der Schiene aber ist eine tragische: Ein Verkehrsträger besitzt unzählige ökologische, ökonomische und kulturelle Potenziale – und macht nichts daraus.

Es wird höchste Eisenbahn, dem wohl schönsten und humansten Verkehrsmittel seine suizidale Selbstverleugnung auszutreiben, es zwischen den neuen „Airrail-Centern“ als anbiedernden Steigbügelhalter für einen verheerenden Flugtourismus auf den Boden der eigenen spezifischen Systemeigenschaften zurückzuholen, ihm seine Kurven wiederzugeben: Wagen, in den denen man (wieder) speisen, tanzen, schlafen, lesen und leben kann – für die mobile Käfighaltung sind schließlich Auto und Flugzeug zuständig; Fahrpreise, die transparent und bezahlbar sind; Strecken, die das Auge nicht mit endlosen Lärmschutzwänden ermüden, sondern mit den zahllosen Entdeckungen hinter jeder neuen Kurve begeistern.

Die Bahn sollte sich ganz einfach ein Beispiel am Universum nehmen. Es soll gekrümmt sein.


So!


Tabu Tourismus?

Von André Heller


Anlässlich des 1. Internationalen Forums für Tourismus im Jahre 1989 – organisiert von der Schweizerischen Verkehrszentrale Zürich – hielt der österreichische Künstler André Heller ein Referat mit dem Titel „Was der Fremdenverkehr aufgrund der Phantasielosigkeit seiner Verantwortlichen zum Weltuntergang beiträgt“. Seine Gedanken zu diesem Thema sind auch heute aktueller denn je, denn die weltweit ausufernde Mobilität ist „dank“ der Innovationsarmut bei motorisierten Fahr-, Schwimm- und Flugzeugen und der Zersiedlung und Umgestaltung von Lebens- und Naturräumen zu einem exorbitanten Umweltproblem geworden. Ob ein „sanfter Tourismus“ die Schreckensvisionen Hellers mildern hilft, hängt auch von der Gestaltung eines vernünftigen und humanen Schienenverkehrs ab, der sich nicht gnadenloser Effizienz und Luxusbefriedigung, sondern wichtigeren und höheren Zielen verschrieben fühlen könnte.

André Heller hatte den Text seines Referates seinerzeit zur weiteren Verbreitung allen interessierten Redaktionen aus der Medienwelt unentgeltlich zur Verfügung gestellt – somit wurde seine Arbeit auch dankbar (Reisekultur!) in der SCHIENE-Ausgabe 6/1989 veröffentlicht. Auch nach über dreißig Jahren und gerade in diesen Zeiten der kulturellen und ökologischen Umbrüche ist sein Artikel (mit der seinerzeit empfohlenen Rechtschreibung) eine erneute Veröffentlichung wert – angereichert mit einigen Fotos, die das sehr weitläufige Thema Tourismus allerdings nur sehr fragmentarisch bzw. selektiv widerspiegeln können:


„Die in diesem Raum Versammelten wissen, daß der Tourismus mit einem Umsatz von 2000 Milliarden Dollar das größte Industrieunternehmen des Planeten Erde ist. Als Arbeitgeber für 100 Millionen – mehr und sehr häufig auch weniger – qualifizierter Dienstleistender ist er ebenfalls in der Beschäftigungs-Statistik unübertroffen.

Zumindest den Fachleuten allgemein bekannt ist weiters, daß von dieser Tourismus-Industrie fortgesetzt verheerendere Gefahren für unsere Lebensgrundlagen ausgehen als von den gesamthaften Tschernobyl-Industrien. Das freie Reisen gehört zwar zu den großen Errungenschaften der Demokratie, aber die demokratischen Grundrechte verlieren ihre Priorität, wo sie zur Zuhälterei des Weltuntergangs ausarten.

Ebenso wenig wie ein Rosenstrauch von der Schöpfung dafür eingerichtet wurde, einer rabiaten Heuschreckenplage als Kost und Quartier zu dienen, wurden die Kontinente und Meere von ihrer ökologischen und soziologischen Statik als Bedürfnisanstalt für die grölende Ausflugsnotdurft einer Menschheit geschaffen, deren philosophisches Idol seit langem der Elefant im Porzellanladen ist. Selbst von unbegrenzten Wachstumsträumen korrumpierte Politiker und fortschrittsgläubige Lemminge aller Nationalitäten beginnen sich langsam unter dem Druck einer zu Recht panischen Basis mit der Frage 'Gibt es in Zukunft noch ein achtenswertes Leben vor dem Tode?' zu beschäftigen.


Madeira-Tourismus: Einerseits mit klimafreundlicher Seilbahn, andererseits mit energiefressenden Kreuzfahrtschiffen.

Quelle: Von Hedwig Storch - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3831670


Als hilfreiches und sehr besonderes Phänomen und in all dem Schrecken eine Art von merkwürdiger Qualität muß gelten, daß die Folgen des Treibgases oder des sauren Regens, der Automobilisten-Vertrottelung und Radioaktivitäten nicht vor den Besitzenden Halt machen. Auch die Kinder von Millionären und Milliardären bekommen bei Smog-Orgien Erstickungsanfälle, auch die Sonnenbestrahlung von karibischen Luxus-Ghettos führt mangels Ozonschildern zu Hautkrebs.

Man redet also auf Konferenzen und allerlei hohen Ebenen, gegeißelt von Umweltschutzorganisationen jeglicher Art über gesicherte, erschütternde Tatsachen. Und in fröstelnder Betrachtung der Kluft zwischen Erkenntnis und daraus resultierender Konsequenz wird mancherorten sogar in Andeutungen gehandelt. Aber fast alles halbherzig und in immerwährender Rücksicht auf diejenigen, die man statt dem unfeinen Ausdruck „Erpresser“ mit dem feineren Wort „Lobbies“ bezeichnet und deren tödliche Ignoranz verhindert, daß sie hinter Bilanzen die Schreckensbilanzen sehen.

Das große allerletzte Tabu unserer Gesellschaft ist tatsächlich der Tourismus. Mir ist kein bedeutender weltlicher oder kirchlicher Regierungschef bekannt, der laut und unmißverständlich erklärt hätte, daß der Verkrüppelung der Erde durch generelle Flughafen-Baustopps, durch radikale Autobahn-Verringerungen, durch Verbote von Gletscher-Schiliften und Baumschlägerungen für Hotelgemeinheiten in jeder Höhe und jedem Ausmaß, um nur einiges zu nennen, begegnet werden muß.

In den Wassern des Barriere Riffs, als Beispiel, wurde ein monströser schwimmender Neckermann-Wohncontainer mit Tennisplätzen und anderem Schwachsinn für tausende Möchtegern-Taucher verankert. In Afrika und Asien wurden zu Ehren von Devisen die ältesten Kulturorte in Prostituierten-Kaschemmen verklemmter und sich auf das barbarischste, kolonialistisch gebärdender Seelentroglodyten verwandelt. Die in Jahrtausenden gewachsene Eigenart einzelner Völker und Stämme mutiert in wenigen Monaten durch den Einfluß der Reisebüros, und gesponsert durch die verheerende Not in der Dritten und Vierten Welt, in eine glanzlose Anbiederung an das Portemonnaie ewig nörgelnder Sommer- und Winterfrischler, die zwar bei sich zu Hause häufig nur alle drei Wochen die Bett- oder gar Leibwäsche wechseln, aber auf Abenteuer-Urlaub in Gebieten der Eskimos oder Pgymäen ohne Zögern das Fehlen von Anschlüssen für elektrische Massagebürsten im Iglu oder in der Baumhütte reklamieren.


Fotografierende und filmende Touristen beim Glockenspiel des Neuen Rathauses am Münchener Marienplatz.

Quelle: Von High Contrast - Eigenes Werk, CC BY 3.0 de,  https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15065318


Schon greift der Pestarm des Tourismus nach dem Weltraum, nach Monden und Mars und Jupiter.
Das Reisen, meine Damen und Herren, war ursprünglich eine Tat der Gottsuchenden und später der Handelstreibenden, noch später der Eroberer, und ganz spät eine der Touristen. Man begreift, es kam jeweils Schlimmeres nach. Das Wesen einer Reise war das Erfahren des sogenannten Anderen, denn im Grunde liegt das Wunderbare nicht in dem verborgen, was wir gemeinsam haben, sondern in dem, was uns voneinander unterscheidet.

Umso verurteilungswürdiger ist die Tatsache, daß, wenn Millionen und Abermillionen unterwegs sind, um Unterschiede und Eigenarten von Menschen, Orten und Landschaften zu erfahren, sich eben diese Unterschiede und Eigenarten im Schutt der Vereinheitlichung aufzulösen beginnen. Auch dies ist unumstößliches Gesetz: Der Einfall touristischer Horden führt zur Ausrottung des Schönen. In Rom beispielsweise existiert keine einzige, der Öffentlichkeit zugängliche, Statue mehr, die nicht irgendein Dummkopf besprayt oder durch seinen Namenszug entehrt hätte. Die größten bildenden Künstler der Antike hatten die Demut, ihre vollkommensten Werke nicht zu signieren. Tom Brinkleys aus Glasgow oder eine Andrea Merks aus Bad Greffingen halten sich für bedeutend genug, um einer desinteressierten Nachwelt in Marmor geritzt zu übermitteln, daß ihr verschwitzter Körper sich 1986 im Park der Villa Borghese aufgehalten hat. Mensch gewordene Gipfelkreuze vom Schlag eines Reinhold Messner mißbrauchen die Natur als Onaniervorlage ihrer Ruhmessucht, halten sich zugute, die ihrer Meinung nach letzten Geheimnisse aufzudecken, und wettern dann kokett in Medien gegen ihre eigenen Folgen, die da zum Beispiel sind, daß in einer geheimnislosen Welt, erst vor wenigen Wochen am Montblanc, ein viele Meter hohes Denkmal aus dort gefundenen Konservendosen und Halbschuhalpinisten-Müll errichtet werden konnte.



Sanfter Tourismus ist möglich – mit der eisernen Bahn: Wanderer an der Bergstation der Zahnradbahn von Wilderswil auf der Schynigen Platte (2101 m) im Berner Oberland (Bild oben) und Zug der Montreux Berner Oberland-Bahn (MOB) im verschneiten Rougemont zwischen Gstaad und Montreux (Bild unten).                                                                                 Fotos: Schweizer Verkehrsbüro


Die alte Cole Porter-Devise „anything goes“ ist das Glaubensbekenntnis einer Branche, bei deren perversesten Vertretern man Menschenjagden auf Indios in Amazonaswäldern ebenso buchen kann wie Pilgerreisen in nationalsozialistische Todeslager mit anschließender günstiger Buttereinkaufsmöglichkeit bei den Bauern der Umgebung. Die europäischen, amerikanischen und japanischen Reise-Herrenmenschen plündern unter dem Pseudonym „Urlaub“ alles und jeden und hinterlassen die Maßstäbe ihrer bizarren Geschmacklosigkeit, die Grobheiten ihrer Manieren, die Muffigkeit ihrer gnadenlosen Phantasiearmut. Die Welt, die uns ja – oft genug zitiert – nur geliehen ist von denen, die nach uns kommen, darf nicht von den Auswirkungen der Touristikbranche geschlachtet werden.

Ich plädiere daher, und nur zur Hälfte ironisch, für die Schaffung eines reinen Tourismus-Landes, das all das beinhaltet, was die Tourismusindustrie als Köder verwendet. Wesentliche Museen wesentlicher Städte zeigen schon seit längerem in ihren Sammlungen täuschend echt wirkende Duplikate ihrer größten Kostbarkeiten, da die Gefährdung der Originale durch Geisteskranke, Temperaturschwankungen, Luftverschmutzung und dergleichen von keinem Kustos mehr zu verantworten wäre. Was uns für Michelangelo und Dürer recht erscheint, sollte doch auch für Landschaft und Menschen billig sein. Das sogenannte Replika-Territorium soll entstehen. Eine Musterkollektion von kaleidoskophaft wechselnden Eindrücken mit klimatischen Zonen aller Geschmacksrichtungen. Eiswüsten neben zaghaft aktiven Vulkanen, elektronisch gesteuerte Atlantik-Brandung neben provenzalischen Lavendelfeldern, lawinensichere Tiefschneeabfahrten neben tahitianischen Transvestitenbordellen. Eine Mischung aus Disneyland, Zisterzienserkloster und Club Méditerranée, Vatikan und Kreml, McDonalds und Gault Millau.


Das Mittelrheintal zählt zu den weltweit bekanntesten touristischen Attraktionen, die entsprechende Öko-Bilanz der Besucher ist zweischneidig: Die weite Anreise ausländischer Touristen mit dem Flugzeug ist sehr problematisch, die Belastungen der Umwelt durch die Erkundungen vor Ort mit Bahn und Schiff sind vergleichsweise gering.      Foto (Bahn/Schiff bei Oberwesel, 15. Juli 2022): J. Seyferth


Kurzum, die sonst über alle Kontinente und Meere verteilten Einrichtungen, Aussichten und Absichten auf einem Terrain in etwa der dreifachen Größe der Schweiz zusammengefaßt und als Joint Venture aller bisherigen Tourismusnationen unter Leitung der Welttourismusbehörde, die wiederum, damit alles funktioniert, unter der Leitung eines japanischen Deutschen oder deutschen Japaners zu stehen hat, der seine Millionen Untergebenen zu Sauberkeit, Pünktlichkeit und Herzhaftigkeit anhält.
Dieser Alptraum könnte das Gros der Reiselustigen mit Sonnenuntergängen und Barbecue-Veranstaltungen, Eiffeltürmen und Niagarafällen, Hüttenzauber und Eisstock-Schießen beschäftigen. Und ich behaupte, daß die Mehrheit aller Kunden nach kurzer Eingewöhnungszeit schrecklicherweise damit ihre Vorstellung vom Paradies verwirklicht sähe, solange nur die Kanalisation funktioniert und Gaunereien sich in Grenzen halten. Man könnte Winter- und Sommerdistrikte für Singles planen, koschere Abteilungen und solche, in denen aus Rücksicht auf Fundamentalisten für Frauen das Tragen von Schleiern Verpflichtung ist.

Die radikale Minderheit, zu der auch ich mich zähle, der diese Lösung als Hölle erscheint, könnte ein allgemeines Reisepatent erwerben. Zur Erlangung dieses Dokumentes wäre ein umfassendes Studium mit vielfältigen Prüfungen vonnöten, zu dem allerdings Menschen aller Altersgruppen und aller sozialen Schichten vorbehaltlos zugelassen sind. Man würde hierbei zu einem, die Eigenheiten der jeweiligen Gastländer liebevoll achtenden, Privatgelehrten ausgebildet, dessen Wissensbereich die Botanik und Tierkunde ebenso umfassen würde wie eine Kostümgeschichte der Völker und Einführung in ihre Sprache. Lediglich die Besitzer solch eines Reisepatentes würden in Zukunft einen Begriff von der tatsächlichen Beschaffenheit unseres Sterns haben. Und sie wären die Keimzelle eines künftigen Geschlechts, unchauvinistischer empfindsamer umfassend sinnlich lebender Wahrhaftiger, Förderer des Sonnen-Systems.

Lassen Sie mich aber zum Schluß noch einen völlig anderen Gedanken in die Diskussion bringen, der von einem klugen Mann stammt, den wir den Hl. Augustinus nennen. Er schreibt:

'Et cunt homines admirar lalta montium et ingentes fluctus maris et latissmos lapsus fluminum et oceani ambitum et gyros siderium et relinquunt se ipsum.'

'Da gehen die Menschen, die Höhen der Berge zu bewundern und die Fluten des Meeres, die Strömungen der Flüsse, des Ozeans Umkreis und der Gestirne Bahnen und verlieren dabei sich selbst.'

Diesen Satz uns allen ins Stammbuch.“


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